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Tommy Fleetwood nach versöhnlichem Abschluss: „Schön, für gutes Golf belohnt zu werden“

Tommy Fleetwood spricht nach der Alfred Dunhill Links Championship von drei Tagen voller Frust. Am schwersten Tag kam er endlich in Fahrt. Seine Liebe zu St Andrews, Carnoustie und Kingsbarns ist ungebrochen, nur ein Sieg fehlt ihm hier noch.

Tommy Fleetwood hat bei der Alfred Dunhill Links Championship eine Woche voller Gegensätze erlebt. Der Engländer sprach von einem „wirklich soliden Abschluss" einer weiteren starken Woche im „Home of Golf". Die Tage davor hatten ihn aber viel Geduld gekostet.

„Ich hatte das Gefühl, an den ersten drei Tagen wirklich gut gespielt und wirklich, wirklich schlecht gescort zu haben", sagte Fleetwood. Er wolle nicht sagen, dass ein gutes Ergebnis fällig gewesen sei, denn „fällig ist man nie etwas". Besonders der Samstag sei „wirklich frustrierend" gewesen.

Am schwersten Tag in Fahrt gekommen

Ausgerechnet am Sonntag, den Fleetwood den schwersten Tag der Woche nannte, lief es besser. Er habe ein paar richtig gute Eisenschläge gespielt, gerade bei den Fahnenpositionen brauche man hier aber trotzdem etwas Glück. Das habe ihm auch heute nicht immer geholfen, sagte er: „Die Dinge liefen heute einfach nicht für mich."

Liebeserklärung an die Links-Plätze

Auf seine starke Bilanz bei diesem Turnier angesprochen, wurde Fleetwood deutlich. „Ich mag die Plätze. Ich habe hier noch nicht gewonnen, das würde ich gern ändern", sagte er. Er spiele das Turnier jedes Jahr, man verstehe sich bestens, und es seien immer „sehr angenehme und unterhaltsame Tage".

Zu jedem der drei Plätze hatte er etwas zu sagen: „In St Andrews liebe ich es, den Old Course zu spielen. Carnoustie ist meiner Meinung nach ein großartiger Test. Und in Kingsbarns habe ich ein paar wirklich gute Runden gespielt, obwohl es dort für mich in der Vergangenheit auch knifflig war." Es sei schön, eine gute Bilanz an einem Ort zu haben, an dem man sich ziemlich sicher fühle.

Auf und Ab im Herbst

Die vergangenen Wochen beschrieb Fleetwood als Achterbahnfahrt. In Wentworth habe er „wirklich schwach" gespielt. In der Vorwoche in Frankreich sei es dagegen gut gelaufen, und trotzdem habe er das Wochenende verpasst. Darüber sei er „am Boden zerstört" gewesen, weil er das Gefühl hatte, richtig gute Arbeit geleistet zu haben.

Bisher sei er für das letzte Event des Jahres nicht qualifiziert gewesen. Diese Woche habe das wohl gesichert, sagte er, schränkte aber gleich ein: „Ich weiß es nicht."

Am Ende zählt für Fleetwood das Ergebnis. „Es ist schön, für gutes Golf belohnt zu werden" („It's nice to be rewarded for good golf"), sagte er. Man könne viel richtig machen, aber nur der Score zähle in gewisser Weise.

Drei Turniere stehen für ihn noch an, und er will die Saison so stark wie möglich beenden. „Ich glaube, heutzutage ist jedes Turnier so wichtig. Es geht immer um etwas", sagte Fleetwood. Er freue sich, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt habe, und hoffe, dass es so weitergeht.

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